Großveranstaltung für Demokratie und Menschenrechte im Iran

01.07.2017

Nein zu Gewaltherrschaft, Extremismus und Terror! Internationaler Aufruf zum Einsatz gegen Menschenrechtsverletzungen im Iran: Menschenrechte verteidigen! Politische Gefangene freilassen! Hinrichtungen stoppen! Verbrechen gegen die Menschlichkeit strafrechtlich verfolgen!

Am ersten Juli-Wochenende haben Zehntausende Menschen in Paris ein eindrucksvolles Zeichen für die Menschenrechte und gegen Extremismus und Terror gesetzt. Die meisten Teilnehmer der Großveranstaltung waren Exiliranerinnen und -Iraner, die aus verschiedenen Ländern in Paris zusammengekommen waren. Mit zahlreichen Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Konferenzen, Ausstellungen und Mahnwachen wurde auf die zunehmende Unterdrückung, die Menschenrechtsverletzungen und die Massenhinrichtungen im Iran aufmerksam gemacht. Die Weltgemeinschaft wurde mit Nachdruck aufgefordert, sich für Demokratie und Menschenrechte im Iran einzusetzen.

Zu den Mitwirkenden aus Deutschland gehörten Rita Süssmuth, langjährige Präsidentin des Deutschen Bundestages , und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, ehem. Bundesministerin der Justiz.

Die Pariser Veranstaltung, an der auch viele Migranten aus arabischen Ländern teilnahmen, verurteilte den grausamen islamistischen Terror, der auch in Europa immer mehr Opfer fordert. Sie wandte sich entschieden gegen Extremismus, Fanatismus und den Missbrauch der Religion für Gewalttaten und Terror. Gemeinsam und solidarisch haben Christen, Muslime und Anhänger anderer Glaubensgemeinschaften in Paris ein ermutigendes Zeichen für Toleranz und ein friedliches Miteinander gesetzt.